Home / Allgemein / Hundehaltung in der Mietwohnung

Hundehaltung in der Mietwohnung

Hundehaltung in der Mietwohnung – So klappt es!

Hundehaltung

Bei der Anschaffung eines Hundes fragen sich viele Menschen, die in einer Wohnung leben, ob ihr Hund glücklich sein wird, Hundehaltung in der Mietwohnung überhaupt erlaubt ist und wie sie am besten mit den Nachbarn und dem Vermieter sprechen. Das wichtigste vorweg: Hundehaltung kann nicht per se verboten werden.  Ein Hund, egal welcher Rasse, ist in einer Wohnung nicht per se unglücklicher als in einem großen Haus mit Garten.

Die rechtliche Lage

Mietrecht zur Hundehaltung

Eine Neuregelung des Mietrechts verbietet ein generelles Ablehnen von Hundehaltung in der Mietwohnung. Der Vermieter darf natürlich im Einzelfall entscheiden, ob dieser oder jene Hund in der Wohnung leben darf, er darf jedoch keine generelle Absage erteilen, unabhängig vom Hund selbst.

Im Internet gibt es viele Vordrucke für Anträge auf Hundehaltung, die dem Vermieter vorgelegt werden können. Am besten ist es jedoch immer, das persönliche Gespräch zu suchen und den Vermieter so zu überzeugen. Wer versichert, zur Hundeschule zu gehen und dem Hund unnötiges Bellen abzugewöhnen, der wird schneller eine Zusage erhalten als jemand, der einen unpersönlichen Antrag einreicht. Noch besser ist es, wenn der Vermieter den Hund selbst kennen lernen kann.

Hundehaare und Allergien der Nachbarn

Tierhaarallergie

Nicht nur beim Vermieter, sondern auch bei den Nachbarn klärt man am besten im Vorfeld ab, ob Hindernisse zur Hundehaltung in der Mietwohnung bestehen. Bevor Nachbarn sich beim Vermieter beschweren, dass die Gefahr einer Hundehaarallergie besteht, können Sie die Situation von vornherein vermeiden. Versprechen Sie zum Beispiel, Ihre Wohnung und zusätzlich den Flur zu reinigen und Hundehaare effektiv zu entfernen, damit niemand niesen muss. Gehen Sie auf Kritik und Sorgen ein und suchen Sie nach Lösungen. Dann werden die Nachbarn sich wertgeschätzt fühlen und Ihnen sicherlich eher entgegenkommen.

Ist Hundehaltung in der Mietwohnung Tierquälerei?

Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass Wohnungen nicht für Hunde geeignet oder zu klein sind. In vielen Häusern dürfen Hunde nur das Erdgeschoss und einzelne Zimmer betreten. Dadurch ist selbst in großen Häusern letztendlich häufig weniger Platz für den Hund ist als in einer Wohnung.

Hunde schlafen einen großen Teil des Tages, bis zu 18 Stunden. In dieser Zeit möchten sie einfach in der Nähe ihrer Besitzer sein und einen weichen, bequemen Schlafplatz zur Verfügung haben. Eine Wohnung muss keinen Platz zum wilden Toben haben, das wird beim Gassi gehen erledigt. Solange Sie mit Ihrem Hund mehrmals pro Tag eine Runde drehen und ihn draußen mit Geschicklichkeits- und Denkspielen auslasten, wird Ihr Hund mehr als glücklich mit Ihrer Wohnsituation und der Hundehaltung in der Mietwohnung sein.

Hundehaltung

Für Hunde ist auch ein großer Garten schnell langweilig, wenn er dort niemanden zum Spielen hat. Hunde sind absolute Rudeltiere und wollen vor allem mit Menschen und anderen Hunden zusammen sein. Wenn Sie eine kleine Wohnung haben, aber wöchentlich zur Hundeschule und zur Spielwiese gehen, mehrmals pro Tag spazieren gehen und Zeit mit Ihrem Hund verbringen, ist er sicherlich unendlich glücklich.

Das einzige Manko bei Hundehaltung in der Mietwohnung sind Treppen. Diese können ältere Hunde nicht mehr gut steigen und man muss sie  tragen. Wenn Sie keinen Aufzug haben, sollte Ihr Hund also nicht zu groß sein, damit Sie ihn noch tragen können.

Sie lesen einen Artikel zu Hundehaltung in der Mietwohnung.